Häufige Fragen zu TISAX
- Was ist TISAX und wer benötigt es?
- Wie läuft ein TISAX Assessment ab?
- Wie lange dauert die Vorbereitung auf TISAX?
- Welche Anforderungen stellt TISAX an IT-Sicherheit?
- Ist TISAX vergleichbar mit ISO 27001?
- Welche Rolle spielt Informationsklassifizierung?
- Welche typischen Fehler passieren bei TISAX?
- Wer führt das TISAX Assessment durch?
- Was kostet eine TISAX Vorbereitung?
- Wie kann man sich effizient auf TISAX vorbereiten?
TISAX wird von der Automobilindustrie gefordert und betrifft alle Unternehmen, die sensible Informationen von OEMs oder Zulieferern verarbeiten, insbesondere Entwicklungs-, IT- und Engineering-Dienstleister.
Der Ablauf umfasst Registrierung, Definition des Prüfumfangs, Selbsteinschätzung, Audit durch einen akkreditierten Prüfdienstleister sowie anschließende Bewertung und Label-Vergabe.
Je nach Reifegrad des Unternehmens dauert die Vorbereitung typischerweise 3 bis 9 Monate, abhängig davon, ob bereits ein ISMS vorhanden ist.
Gefordert werden unter anderem Zugriffskontrollen, Informationsklassifizierung, Incident Management, physische Sicherheit sowie dokumentierte Prozesse.
TISAX basiert in vielen Bereichen auf ISO 27001, ist jedoch branchenspezifisch für die Automobilindustrie erweitert und nicht direkt zertifizierbar, sondern ein Assessment-Modell.
Die Klassifizierung von Informationen ist zentral, da TISAX verlangt, dass Daten je nach Schutzbedarf eindeutig eingestuft und entsprechend geschützt werden.
Häufig fehlen dokumentierte Prozesse, klare Verantwortlichkeiten oder ein konsistentes ISMS, wodurch Audit-Findings entstehen.
Das Assessment wird ausschließlich von ENX-akkreditierten Prüfdienstleistern durchgeführt, nicht von der ENX Association selbst.
Die Kosten variieren stark je nach Unternehmensgröße, Reifegrad und Scope; zusätzlich entstehen Audit- und Registrierungskosten.
Am effizientesten ist ein strukturiertes Gap-Assessment auf Basis ISO 27001, kombiniert mit klarer Priorisierung der Maßnahmen und Audit-Vorbereitung.